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Suchbegriff: Umwelt und Nachhaltigkeit

Der Artikel erklärt das Ende der ESG-Ära und verweist dabei auf Larry Finks Wechsel von der ESG-Terminologie hin zu „Investitionen in den Wandel” und „Wachstum durch Innovation innerhalb der planetarischen Grenzen”. Er kritisiert ESG als inkonsistentes Label, das von vielen Banken als Feigenblatt verwendet wird, und lobt gleichzeitig glaubwürdigere nachhaltige Investitionsansätze von Unternehmen wie Globalance Bank und Inyova, die sich auf positive gesellschaftliche Beiträge und konsistente Ausschlusskriterien konzentrieren.
Der Co-Präsident des WEF und Roche-Erbe André Hoffmann schlägt in Bezug auf Donald Trump diplomatische Töne an und erklärt, er sei „nicht befugt, Herrn Trump zu sagen, was er tun soll“, während er den wissenschaftlichen Konsens über Umweltgefahren betont. Hoffmann spricht über Trumps Besuch in der Schweiz und die Rolle des WEF als Forum für Problemlösungen und bestätigt, dass Klaus Schwab als Besucher zu künftigen Veranstaltungen in Davos eingeladen wird.
Eine neue Studie der ETH Zürich und ihrer Partnerinstitutionen zeigt, dass Elektrofahrzeuge in Afrika ein größeres Potenzial haben als bisher angenommen, da sie durch das Aufladen mit Solarenergie bis 2040 kostengünstiger sein werden als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Allerdings bestehen weiterhin erhebliche Herausforderungen, darunter hohe Finanzierungskosten, unzureichende Ladeinfrastruktur und unterschiedliche Bedingungen in afrikanischen Ländern wie Ghana, Äthiopien und Nigeria.
Der Artikel befasst sich mit neuen Wärmepumpentechnologien, die einzelne Gas-Fußbodenheizungssysteme in deutschen Mehrfamilienhäusern ersetzen können. Es werden drei Optionen untersucht: Abluftwärmepumpen von Nibe Systemtechnik, Solewärmepumpen von Qvantum Energietechnik und Luftwärmepumpen von Heatpump23. Die Analyse vergleicht die Kosten (10.000 bis 20.000 Euro pro Wohnung für dezentrale Systeme gegenüber 100.000 Euro für eine zentrale Nachrüstung) und erörtert regulatorische Änderungen, die sich auf die Verwendung von Kältemitteln auswirken. Dezentrale Lösungen bieten energetische und wirtschaftliche Vorteile und ermöglichen gleichzeitig eine individuelle, verbrauchsabhängige Abrechnung.
Es ist ein großer Skandal um kontaminierte Babynahrung bekannt geworden, in den Schweizer Hersteller wie Nestlé verwickelt sind. In Frankreich werden zwei Todesfälle bei Säuglingen untersucht, die möglicherweise mit kontaminierten Produkten in Zusammenhang stehen. Die Kontamination ging von einem Zusatzstoff aus, der von Cabio Biotech in China geliefert wurde, und führte zur größten Produktrückrufaktion in der Geschichte von Nestlé in über 60 Ländern. Mehrere Schweizer und französische Hersteller haben Produkte zurückgerufen, während die Behörden die Auswirkungen auf die Gesundheit und die Schwachstellen in der Lieferkette untersuchen.
Fünfzehn Jahre nach seiner Einführung in Deutschland wird E10-Kraftstoff (Benzin mit bis zu 10 % Ethanolanteil) trotz seines günstigeren Preises und seiner technischen Eignung für die meisten modernen Fahrzeuge weiterhin nur begrenzt genutzt. Experten weisen hartnäckige Gerüchte über Motorschäden zurück und weisen darauf hin, dass nur Oldtimer Probleme haben könnten. Während der ADAC und Vertreter der Industrie sich für eine breitere Einführung von E10 einsetzen und sogar die Einführung von E20 in Betracht ziehen, bestreiten Umweltverbände wie der BUND dessen ökologische Vorteile und argumentieren, dass die Ethanolproduktion erhebliche CO2-Emissionen verursacht. Nur etwa ein Viertel der deutschen Verbraucher nutzt E10, was die anhaltende Skepsis seit seiner problematischen Einführung im Jahr 2011 widerspiegelt.
Telefónica wurde von Corporate Knights als eines der 100 nachhaltigsten Unternehmen der Welt ausgezeichnet und belegt weltweit Platz 84 und im Telekommunikationssektor Platz 4. Das Unternehmen erzielte mit Lösungen zur Reduzierung von Treibhausgasen einen Umsatz von 782 Millionen Euro, wobei 57 % seines B2B-Portfolios als Eco Smart-Dienste klassifiziert sind. Telefónica leistete mit grünen Anleihen Pionierarbeit im Bereich der nachhaltigen Finanzierung in der Telekommunikationsbranche und hat 37 % seiner Finanzierung an ESG-Ziele geknüpft, was sein starkes Engagement für Umwelt- und Sozialverantwortung unterstreicht.
Markus Landgraf, Vorstandsmitglied von Züblin, plädiert dafür, der Umnutzung und Erweiterung bestehender Gebäude Vorrang einzuräumen, um der Wohnungsknappheit entgegenzuwirken. Er fordert regulatorische Reformen zur Beschleunigung der Genehmigungsverfahren und betont die Bedeutung von Serienbau und nachhaltigen Technologien für die Zukunft der Bauindustrie.
Der jüngste Klimabericht der Stadt Zürich zeigt, dass die CO₂-Emissionen der Stadt seit 1990 um 20 % gestiegen sind, was in erster Linie auf den übermäßigen Flugverkehr der Einwohner zurückzuführen ist, die durchschnittlich 10.500 km pro Person und Jahr zurücklegen. Während die direkten Emissionen innerhalb der Stadt zurückgegangen sind, untergraben importierte Emissionen aus dem Flugverkehr und dem Warenverkehr die Fortschritte im Klimaschutz. Die Schweiz zählt weltweit zu den Ländern mit den höchsten Pro-Kopf-Emissionen, und die Zürcher Behörden erkennen an, dass das Fliegen eine strukturelle Herausforderung darstellt, die internationale Zusammenarbeit und Investitionen in Alternativen wie den Schienenverkehr erfordert.
Die Einwohner Zürichs verursachen 20 % mehr CO₂-Emissionen als 1990, was in erster Linie auf übermäßige Flugreisen mit durchschnittlich 10.500 km pro Person und Jahr zurückzuführen ist. Während die direkten Emissionen zurückgegangen sind, bleiben importierte Waren und Dienstleistungen, insbesondere der Luftverkehr, die größten Verursacher. Die Stadt nutzt fortschrittliche CO₂-Überwachung durch das ICOS Cities-Projekt, steht jedoch vor Herausforderungen bei der Regulierung des Flugverkehrs, da dieser von nationalen und internationalen Richtlinien abhängt. Die Schweiz zählt mit 13,3 Tonnen CO₂ pro Person zu den Ländern mit den höchsten konsumbezogenen Emissionen weltweit.

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